Traumblasen Logo

Du bekommst den Anfang. Den Rest erfindest du.

Manchmal braucht eine große Welt nur eine einzige kleine Frage.

Was wäre, wenn plötzlich wirklich alles möglich wäre?

Eine Welt aus Schokolade

Ein Haus mit 400 Toiletten

Regen, der nach Erdbeeren schmeckt

Ein Elefant, der rückwärts fliegt

Bei Traumblasen geben wir Kindern keine fertigen Antworten. Wir geben ihnen nur den Anfang.

Alles andere entsteht im Kopf der Kinder.

Denn die schönsten Welten entstehen nicht auf Papier. Sie entstehen zuerst im Kopf eines Kindes.

Für Kinder. Für Eltern. Für Großeltern. Für Freunde. Und für alle, die noch nicht vergessen haben, wie man träumt.

Ein Kreativ- und Mitmachbuch für Kinder, die lieber eigene Welten erfinden, als fertige Geschichten vorgesetzt zu bekommen.

Wie alles begann.

Papa, was träumen wir heute?

Romy war ungefähr ein Jahr alt, als unsere ersten Traumblasen entstanden. Natürlich konnte sie damals noch keine langen Geschichten erzählen. Aber ich wollte, dass der letzte Gedanke vor dem Einschlafen etwas Schönes ist. Etwas Verrücktes. Etwas, bei dem wir gemeinsam lachen konnten.

Also begann ich, mir kleine Welten auszudenken. Nicht besonders durchdacht. Nicht perfekt. Und ganz sicher nicht logisch. Vielleicht gab es eine Welt, die komplett aus Schokolade bestand.

Und dann kam die nächste Frage: Wie schmeckt dort eigentlich der Regen? Wo schlafen die Menschen? Kann man ein Haus einfach anknabbern? Plötzlich war aus einer kleinen Idee eine ganze Welt geworden.

Je älter Romy wurde, desto weniger musste ich selbst erzählen. Sie erfand mit. Und irgendwann erzählte ich keine Traumblasen mehr für sie. Wir erfanden sie gemeinsam.

Wir haben erzählt.

Wir haben erfunden.

Wir haben jede Menge Blödsinn gemacht.

Und vor allem haben wir gemeinsam gelacht.

Vielleicht war genau das immer der wichtigste Teil. Es musste keine perfekte Geschichte entstehen. Romy musste nichts lernen. Es gab keine richtige Antwort. Es ging einfach darum, für ein paar Minuten gemeinsam irgendwo zu sein, wo wirklich alles möglich war.

Es ging nie darum, eine perfekte Geschichte zu erzählen. Es ging darum, gemeinsam eine zu erschaffen.

Manchmal ging die Traumblase einfach weiter.

Manchmal dachte ich am Abend, unsere Geschichte wäre vorbei. Bis Romy am nächsten Morgen zu mir kam. Dann erzählte sie mir plötzlich, was danach noch passiert war: welche Wesen sie getroffen hatte, wo sie gewesen war oder welche völlig verrückte Idee in der Nacht noch dazugekommen war.

Diese Momente fand ich unglaublich schön. Irgendwann wurde mir klar, dass die Traumblase mich gar nicht mehr gebraucht hatte. Romy hatte sie einfach mit in ihre eigenen Gedanken genommen.

Die Geschichte war also gar nicht vorbei.

Sie hatte einfach ohne mich weitergemacht.

Manche Ideen wachsen mit uns.

Heute ist Romy neun Jahre alt. Vieles ist seit diesen ersten Abenden anders geworden. Sie ist größer geworden. Ihre Gedanken sind größer geworden. Ihre Welten wahrscheinlich auch. Aber manchmal fragt sie mich noch immer: ‚Papa, machen wir heute eine Traumblase?‘ Und für einen Moment ist es wieder genauso wie früher.

Kinder besitzen etwas, das wir Erwachsenen manchmal Stück für Stück verlieren. Sie fragen nicht zuerst: Geht das überhaupt? Ist das realistisch? Macht das Sinn? Sie denken einfach weiter. Ein Haus kann 400 Toiletten haben. Ein Brot darf blau sein. Ein Elefant darf rückwärts fliegen. Und der Mond darf nach Käsefüßen riechen.

Vielleicht sollten wir Erwachsenen uns manchmal wieder ein bisschen mehr davon erlauben.

Es gibt drei Sätze, die wir bei Traumblasen möglichst selten brauchen: Das geht doch gar nicht. Das ergibt keinen Sinn. Das ist falsch.

Denn sobald wir Kindern erklären, wie ihre Fantasie funktionieren soll, gehört sie plötzlich ein bisschen weniger ihnen.

Wenn der Mond nach Käsefüßen riecht, dann riecht er eben nach Käsefüßen.

Zumindest in dieser Traumblase.

So funktionieren Traumblasen

Wir beginnen die Geschichte. Du machst daraus deine Welt.

Traumblasen soll Kindern nicht zeigen, was sie denken sollen. Es soll Fragen stellen, auf die wir selbst die Antwort nicht kennen.

Traumblase

Jede Welt beginnt mit einer verrückten Idee. Vielleicht einer Welt aus Schokolade. Mehr braucht es manchmal gar nicht.

Traumspur

Dann kommt eine Frage. Keine mit einer richtigen Antwort, sondern eine, bei der plötzlich zehn neue Ideen entstehen können. Wie schmeckt der Regen? Wer könnte hier wohnen? Was passiert als Nächstes?

Traumgabe

Manchmal darf jemand anderes etwas in deine Welt hineinwerfen. Mama. Papa. Oma. Opa. Ein Freund. Eine Lehrerin. Vielleicht nur ein einziges Wort – und plötzlich verändert sich die ganze Geschichte.

Denn gemeinsam träumt es sich manchmal noch verrückter.

Traumblasen verbindet Zeichnen, Erzählen, Fantasie und gemeinsames Erfinden in einem Mitmachbuch, das keine richtige oder falsche Lösung kennt.

Deine Traumblase muss nicht perfekt sein.

Vielleicht ist genau das etwas, das ich meiner Tochter mit Traumblasen mitgeben möchte: Du musst nicht immer wissen, was am Ende herauskommt.

Verrückt. Lustig. Unmöglich. Bunt. Leise. Laut. Riesig. Winzig. Völliger Blödsinn.

Verrückt. Lustig. Unmöglich. Bunt. Leise. Laut. Riesig. Winzig. Völliger Blödsinn.

Du darfst ausprobieren. Du darfst etwas anfangen und später wieder ändern. Du darfst malen, schreiben, kritzeln, erzählen, ausschneiden und dazukleben. Und wenn dir morgen eine bessere Idee einfällt, dann wird deine Welt eben morgen anders.

Denn es ist deine Welt.

Versprochen.

Traumblasen wird niemals fertig sein.

Als die ersten Traumblasen entstanden sind, hätte ich niemals gedacht, dass daraus irgendwann Bücher werden. Für mich waren es einfach besondere Momente mit meiner Tochter. Heute wünsche ich mir, dass daraus noch viel mehr entstehen darf. Nicht, weil wir Kindern immer mehr fertige Dinge geben wollen. Sondern weil jedes Kind eine neue Idee mitbringen kann.

Es werden neue Welten entstehen. Neue Wesen, Gegenstände und Fahrzeuge. Neue Geschmäcker, Gerüche und verrückte Regeln. Und hoffentlich sehr viele Dinge, auf die kein Erwachsener jemals gekommen wäre.

Aus einer Zeichnung kann irgendwann eine Figur werden. Aus einer Figur vielleicht eine Geschichte. Aus einer Geschichte eine neue Welt. Und irgendwann treffen sich vielleicht Ideen von Kindern, die sich vorher noch nie begegnet sind.

Das Traumblasen-Multiversum.

Das Traumblasen-Multiversum.

Eine riesige Welt, die niemals vollständig fertig sein wird. Weil immer noch eine Idee hineinpasst.

Ich könnte Kindern natürlich zeigen, wie ich mir all diese Welten vorstelle. Aber dann wären es meine Welten. Nicht ihre.

Wir wollen Kindern nicht zeigen, wie eine fantastische Welt aussieht.

Wir wollen wissen, wie ihre aussieht.

Wir wollen wissen, wie ihre aussieht.

Bereit für deine erste Traumblase?

Die Schokoladenwelt ist der erste Anfang. Keine fertige Welt. Keine Geschichte, die du einfach nur bis zum Ende lesen musst. Sondern eine Einladung.

Zum Zeichnen. Zum Erfinden. Zum Erzählen. Zum Quatschmachen. Und vielleicht auch dazu, diese Welt mit jemandem zu teilen, den du gern hast.

Wir geben dir den Anfang. Was daraus entsteht, entscheidest du.

Traumblasen #1 – Die Schokoladenwelt

Traumblasen #1 – Die Schokoladenwelt

Die Schokoladenwelt ist ein Kreativbuch für Kinder, das mit offenen Traumspuren zum Malen, Erfinden und Geschichten-Ausdenken einlädt.

Bevor du gehst …

Wenn du bis hierher gelesen hast, dann möchte ich dir keine fertige Antwort mitgeben. Nur noch einen kleinen Anfang.

Erfinde etwas, das gleichzeitig fliegen, schwimmen und nach Erdbeeren riechen kann.

Wie sieht es aus?